Der Park:
In den Jahren um 1780 als englischer Garten um das Schloss angelegt zeigt er sich noch heute von seinen schönsten Seiten - in den Jahreszeiten entsprechenden Bepflanzungen und seiner Anmut im Winterhalbjahr.

Der Eintritt in den Park ist kostenlos und so steht der Besichtigung der Orangerie, des englischen und chinesischen Pavillions und der zahlreichen tropischen Pflanzen nichts im Weg. Diese, in der warmen Jahreszeit im ganzen Park verteilt, unterstreichen die exotische Optik des Ganzen. Krönung der botanischen Merkmale ist die 1770 aus Japan eingeführte Kamelie, die jedes Frühjahr mit ihrer Blütenpracht viele Besucher anzieht.

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Das Schloss:
Das Gelände mit den ursprünglichen Schlößern wechselte einst oft den Besitzer. Im Jahre 1694 erwarb es Kurfürst Johann Georg IV. der es seiner Mätresse schenkte. Später zog August der Starke in diesen Besitz ein und vermachte ihn seiner Geliebten, der Gräfin Cosel - bis sie in Ungnade fiel. Danach ließ August der Starke das Gelände mit großem Aufwand umgestalten - für seine spektakulären Garten- und Wasserspiele.

Diese Aufgabe war keinem geringeren als Oberlandesbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, dem Schöpfer des Dresdener Zwingers, aufgetragen. In den Jahren 1720 bis1723 entstand das Wasserpalais mit seiner Freitreppe zur Elbe, gegenüber der Elbinsel. Ein Jahr später wurde das (auf dem Foto zu sehende) Bergpalais errichtet. Wegen des exotischen Baustiles, an das Chinesische angelehnt, nennt man beide zusammen auch "Indianisches Palais". Die Flügelgebäude kamen später, ca 1790, hinzu.

Für den Eintritt in den Schlosspark wird voraussichtlich ab Frühjahr 2005 ein Eintrittsentgeld verlangt - bis dahin ist der Besuch kostenlos.

Heute beherbergt das Schloss ein Kunstgewerbemuseum
(Teil der Staatliche Kunstsammlungen Dresden)

Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober Bergpalais 10:00 - 18:00 Uhr (November bis April Winterpause)
Bergpalais Montag geschlossen
Wasserpalais Dienstag geschlossen


Mehr Informationen gibt es in Reiseführern und Büchern zum Thema Dresden oder Pillnitz.